AirFlow Performance / Nasenatemtraining
Nasenatemtraining · Breathing Gears G1–G5
Die Nase ist dein
leistungsfähigstes
Atemorgan —
nutzt du sie?
Es geht nicht darum, nie durch den Mund zu atmen. Es geht darum, es bewusst zu steuern — und genau zu wissen, wo deine Grenze liegt. Die Nase hat 32 dokumentierte Funktionen. Die meisten Sportler nutzen davon kaum eine.
Breathing Gears
Das System G1–G5
Breathing Gears erlauben Sportlern, Intensität ohne Gerät präzise einzuschätzen — der Atem ist ein schnelleres Signal als der Herzfrequenzmesser.
| Gear | Atemmuster | Herzfrequenz | Einsatz | Zone |
|---|---|---|---|---|
| G1 | Nase → Nase (leicht) | < 60% HFmax | Regeneration, aerobe Basis, langer Lauf | Zone 1 |
| G2 | Nase → Nase (tiefer) | 60–70% | Starke aerobe Basis, VT1, Fettverbrennung | Zone 2 |
| G3 | Nase → Mund | 70–80% | Tempo-Lauf, VT2 verschieben | Zone 3 |
| G4 | Mund → Mund | 80–90% | Laktatschwelle, Intervalle | Zone 4 |
| G5 | Mund maximal | 90–100% | Sprints, VO₂max | Zone 5 |
32 Funktionen der Nase
Was die Nase leistet —
ein Überblick
Die Nase ist kein passives Rohr — sie ist ein aktives Regulationsorgan mit 32 dokumentierten Funktionen. Hier der Überblick. Den wissenschaftlichen Hintergrund findest du im Blog.
Besseres Funktionieren01
Räumlich-visuelle Wahrnehmung
02
Mediierung von Geruchsreaktionen
03
Geringerer Stimmaufwand
04
Entspannung
05
Partnerwahl
06
Zwerchfell-Aktivierung↑
07
Mehr O₂ im Blut
08
Bessere Sauerstoffversorgung im Schlaf
09
Tieferer Schlaf
10
Nasaler Resonanz (Stimme)
11
Kognitive Funktionen↑
12
Geruchssinn
13
Geruch als neurologischer Test
14
Geschmackswahrnehmung
15
Stickstoffmonoxid (NO)
16
Blutfluss in der Lunge↑
17
Schutz vor Krankheitserregern
18
Chemische Entgiftung (Lysozym)
19
Lungenelastizität↑
20
Asthma-Kontrolle
21
Blutumverteilung in der Lunge
22
Kontrolle des allergischen Schnupfens
23
Erwärmung der Atemluft
24
Befeuchtung der Atemluft
25
Wasserhaushalt
26
Nasenerweiterung
27
Nasendurchgängigkeit beim Training
28
CO₂-Retention beim Sport
29
Vorbeugung Bronchokonstriktion
30
Bessere O₂-Nutzung (Shturman)
31
Ventilation↓ −22% (Dallam 2018)
32
Gesichtsentwicklung (Baumann)
Wissenschaftlicher Hintergrund
Was die Forschung
zeigt
Naseatmung ist keine Technik — sie ist ein physiologischer Standard. Zwei Studien zeigen, wie weit wir uns davon entfernt haben.
Die Nase als Regulationsorgan beeinflusst gleichzeitig CO₂-Spiegel, Nervensystem, Gehirnaktivität und Sauerstoffversorgung der Muskeln. Wer durch den Mund atmet, verliert all das auf einmal.
Park, Lee, Kang — fMRI Studie
Das Gehirn ruht nicht bei Mundatmung
11 Probanden, 3T MRI: Mundatmung erzeugte 14 aktive Gehirnverbindungen vs. 4 bei Nasenatmung. Das Gehirn erreicht bei Mundatmung keinen Ruhezustand — limbisch und Hirnstamm bleiben aktiv. Weniger NO → weniger O₂.
Park, Lee, Kang — Resting-state fMRI, Controlled Respiratory Cycles
Dallam et al. (2018)
−22% Atemvolumen bei gleicher Pace
Sportler, die auf Nasenatmung umgestellt hatten, bewegten bei identischer Laufgeschwindigkeit 22% weniger Luft. Weniger Energie für Ventilation = mehr für Beschleunigungen in der Schlussphase.
Int. Journal of Kinesiology & Sports Science (2018)
Was Nasenatmung verändert
Messbare Ergebnisse
Drei Studien — drei direkte Auswirkungen auf Leistung, Erholung und Gesundheit.
Die Nase ist kein passives Rohr — sie ist das am meisten unterschätzte Leistungsorgan im Körper eines Athleten.
AirFlow Performance — Nasenatemtraining im Leistungssport
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Die Physiologie dahinter
Jedes Thema hat eine eigene Seite mit wissenschaftlichem Hintergrund.
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In einer kostenlosen Demo-Session führen wir gemeinsam den BOLT-Test durch, analysieren dein Atemmuster und zeigen dir, wie du mit G1 beginnst.
Demo-Session anfragen →Kein Medizinversprechen. Sportliches Atemtraining für Leistungssportler und Trainer in Wien.
